(SC) A6-Ausbau um Schwabach kommt – Zusage von Bundesverkehrsminister Dobrindt

Michael Frieser, MdB, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und
Schwabachs Oberbürgermeister beim Spatenstich im April an der A6 in
Nürnberg.

Der ersehnte sechsspurige Ausbau der Autobahn A6 zwischen den
Anschlussstellen Schwabach-West und Roth hat die letzte Hürde genommen.
Das Bundesverkehrsministerium gab am Montag bekannt, dass nun die
Haushaltsmittel in Höhe von 112 Millionen Euro freigegeben wurden. „Ein
Grund zum Jubeln!“ so Oberbürgermeister Matthias Thürauf „Der Ausbau der
Autobahn bedeutet in Schwabach für viele tausend lärmgeplagte Bürger mehr
Lebensqualität, weil die Erweiterung der Trasse mit einem deutlich
verbesserten Lärmschutz verbunden ist“. Gemeinsam mit den
Bundestagsabgeordneten Martin Burkert und Michael Frieser hatte Thürauf
zuletzt im April im Rahmen des Spatenstichs für den A6-Ausbau bei Nürnberg
eindringliche Gespräche mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt
geführt. „Allen drei Bundespolitikern danke ich herzlich für ihren Einsatz“, so
das Stadtoberhaupt.

Seine Argumente hatte OB Thürauf schon vorher in zahlreichen Schreiben und
bei einem Besuch im Ministerium vorgetragen. „Die A6 weist eine extrem hohe
und stetig steigende Verkehrsbelastung auf, was bei Unfällen schnell zum
Kollaps des innerstädtischen Verkehrs führt“, so Thürauf. Dringend notwendig
sei eine Verringerung der Lärmbelastung. Stadtteile wie Penzendorf, Forsthof
oder der Vogelherd seinen weit über heute geltende Grenzwerte hinaus
belastet – beim Ausbau müssen diese Grenzwerte dann eingehalten werden.

Der Ausbau ist Teil eines Investitionsprogramms in Höhe von rund 2,7
Milliarden Euro. Wann genau die Bauarbeiten beginnen hängt nun auch vom
Fortgang der laufenden Baustelle am Autobahnkreuz Nürnberg-Süd ab.

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