Monthly Archives: Dezember 2010

Schön dicht halten!

Moderne Kunststofffenster geben Häusern ein ganz individuelles Gesicht und verbessern die Energiebilanz. Im Grunde gesehen sind Fenster die Augen des Hauses (engl. Window – Windauge). Sie sollten den Bewohnern einen guten Blick nach draußen verschaffen, zuverlässig vor der Witterung schützen, aber auch Licht und Luft in die Räume bringen. Die Zeiten, da man einen schönen Ausblick und lichtdurchflutete Räume mit hohen Heizkosten bezahlen musste, sind Vergangenheit. Kunststofffenster haben eine erstaunliche Entwicklung hinter sich: Im Vergleich zu den bis in die 70er Jahre üblichen einfach verglasten Modellen hat sich der Energieverlust durch moderne Wärmeschutzgläser auf ein Viertel bis ein Zehntel reduziert. Da darf die Verglasung ruhig großzügiger ausfallen – und die Energiebilanz stimmt trotzdem. Wie gut eine Fensterscheibe isoliert, erkennt man an ihrem U-Wert, der den Wärmeverlust in Watt pro m2 Glasfläche angibt: Je niedriger dieser Wert desto besser. Heutige Zweifachgläser erreichen U-Werte zwischen 1,3 und 1,1 W/m2K – dank einer dämmenden Edelgasfüllung im Zwischenraum und einer hauchdünnen Metallbeschichtung auf der Innenseite,...
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Ungeahnte Risiken im Immobilienverkehr

Ein Bericht von Jochen Engelhardt. Einem potenziellen Käufer, Mieter, Pächter oder Leasingnehmer eines bebauten Grundstücks, Wohnungs- oder Teileigentums ist auf Verlangen unverzüglich ein Energieausweis (s. § 16 EnEV Energieeinsparungsverordnung) vorzulegen. Wenn ein Gebäude gemischt als Wohn- und Nichtwohngebäude genutzt wird, sind Energieausweise für Gebäudeteile auszustellen (siehe EnEV § 22). In allen anderen Fällen, insbesondere im Fall einer Eigentumswohnung in einem nur zu Wohnzwecken genutzten Gebäude, ist ein Energieausweis für das gesamte Gebäude zu erstellen. Bei Verkauf und Neuvermietung ohne vollständigen, korrekten oder zulässigen Nachweis drohen Bußgelder bis zu 15.000 Euro. Online erstellte Energieausweise ohne Besichtigung des Gebäudes durch den Sachverständigen können zu Regressansprüchen der Rechtsnachfolger gegen den Ausweisersteller führen, weil durch Falschbewertung wirtschaftliche und finanzielle Schäden entstehen können. Hier ist zu beachten, dass der Energieausweis als Bedarfsausweis eine bessere Informationsgrundlage als der Verbrauchsausweis ist. Ein weiteres Risiko beim Immobilienkauf und -verkauf sind ungenehmigte Nutzungsänderungen. Oft werden ohne Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen Kellerräume in Wohnräume, Wohnungen in Büros oder Gaststätten in Verkaufsräume umgenutzt. In...
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Frühstück mit Mehrwert – BNI Beziehungen Nützen Immer

Als Unternehmerin oder Unternehmer kennen Sie das: die besten Kunden sind Empfehlungskunden. Weniger Preisverhandlungen, weniger Wettbewerber, offene Türen. Doch woher nehmen Sie diese begehrte Klientel, die bisher eher zufällig durch sogenannte Mund-zu-Mund-Propaganda gewonnen wurde? Mehr als 600 erfolgreiche Unternehmer der Region haben eine Antwort auf diese Frage gefunden: die wöchentlichen Treffen von BNI – Business Network International. Hier finden Geschäftsleute mit nur einem Ziel zusammen: sich gegenseitig durch Empfehlungen zu mehr Geschäft zu verhelfen. In straff geführten und zielorientierten Sitzungen präsentieren die Mitglieder sich und ihre Dienstleistung und geben bekannt, an welchen Geschäftskontakten sie interessiert sind. In der Empfehlungsrunde werden die Früchte des wöchentlichen Engagements ausgeteilt – mit Handschlag und einem guten Gefühl bei Geber und Nehmer. Das Motto der Treffen ist: „Wer gibt, gewinnt!“ Ein Motto, das Woche für Woche die Chance auf neues Umsatzpotential für jedes einzelne Mitglied bringt. Die Treffen der Gruppe, Chapter genannt, finden zu einer Zeit statt, die dem vollen Terminkalender von Unternehmern und Selbstständigen...
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Versicherungsvertreter versus Versicherungsmakler

Wie bei jedem Vertrag bedarf es mindestens zweier Vertragspartner, die zwei übereinstimmende Willenserklärungen abgeben. Bei Versicherungsverträgen ist es genauso. Jedoch stehen sich bei Versicherungsverträgen selten die beiden Vertragsparteien, nämlich Versicherer und Versicherungsnehmer, unmittelbar gegenüber. Meistens wird ein Vermittler eingeschaltet, der zwischen den beiden Vertragspartnern die Willenserklärungen formuliert und die Vertragsunterzeichnungen veranlasst. Im Handelsgesetzbuch wird zwischen zwei Vermittlern unterschieden. Dem Handelsvertreter, dem der Versicherungsvertreter zuzuordnen ist (§§ 84 ff. HGB) und dem Handelsmakler, der als Oberbegriff des Versicherungsmaklers gesehen wird (§§ 93 ff. HGB) Der Versicherungsvertreter, der in der Regel nur für einen Versicherer bzw. dessen Konzern tätig sein darf, wird von diesem Versicherer / Konzern beauftragt, bestehende Kundenverbindungen zu betreuen und neue Kundenverbindungen aufzubauen. Die Rechtsprechung hat für diesen Vermittler den Begriff formuliert, er ist „Auge und Ohr des Versicherers“. Seine Position ist also der Vertragspartei des Versicherers zuzuordnen. Bei Versicherungsmaklern fehlt es an dieser vertraglichen Anbindung* an einen Versicherer, so dass häufig der Begriff eines „freien Vermittlers“ verwendet wird. Diese...
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Stadt(ver)führung – Warum die Nürnberger gar so klein sind?

Kennen Sie die Metropolhauptstadt Nürnberg? Wirklich? Wissen Sie, warum die Nürnberger Bratwürste so klein sind? Woher die Irrerstraße ihren Namen hat? Warum das Nürnberger Christkind schwindelfrei sein muss? Wer eigentlich der Bierkieser war? Diese und unzählige andere Fragen beantwortet die Stadtführerin Birgit Jehle seit vielen Jahren Gästen aus dem In- und Ausland. Gelegentlich sind auch „Eingeborene“, die sich ihre Stadt mit Ruhe ansehen (und dabei vielleicht noch etwas dazulernen) möchten, Teilnehmer der Stadtführungen und jederzeit herzlich willkommen. Der Verein der Gästeführer Nürnbergs, „die Stadtführer e.V.“ lässt Interessierte Nürnberg erleben. In seiner heutigen Form 1996 gegründet, zählt der Verein derzeit 121 Mitglieder, die Führungen in 20 verschiedenen Sprachen (darunter auch Gebärdensprache) anbieten. Altstadtrundgänge, spezielle Themenführungen, Kostümführungen, Stadtrundfahrten oder kombinierte Führungen (Bus/zu Fuß), barrierefreie Führungen sowie Ausflugsfahrten in die nähere und weitere Umgebung Nürnbergs runden das Angebot ab. „Wie wird man eigentlich Stadtführer?“ - auch das eine Frage, die Stadtführer häufig hören. Jeder der Mitglieder hat eine mehrstufige Ausbildung durchlaufen und sich mit...
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